JA - GOTT!

Hier bekommst du deinen ganz persönlichen Impuls für einen guten Start in den Tag.

„Plötzlich brach ein heftiger Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und es begann sich mit Wasser zu füllen“ (Mark 4, 37).

Manchmal kommen sie ganz überraschend, die Stürme des Lebens. In einem Moment ist der Wind noch sanft und die Wellen wiegen einen sacht, im nächsten, ohne eine Vorwarnung bricht ein Sturm herein. Träume zerplatzen, wie Seifenblasen; Menschen sterben; Krankheit körperlich und psychisch hält uns in festem Griff-

Warum?

Warum jetzt?

Warum ich?

Warum passiert mir das?

Warum dieser Sturm?

Hätte ich doch…-

„Sie schickten die Menge nach Hause und stiegen in das Boot, in dem Jesus bereits war, und fuhren mit ihm ab“ (Mark 4, 36).

Manchmal kommen wir in Stürme, obwohl wir nichts anderes getan haben, als hinter Jesus ins Boot zu steigen. Nur weil du in einem Sturm feststeckst, zweifelst oder verzweifelst bedeutet das nicht, dass du etwas falsch gemacht hast!

Der Sturm trifft keine Aussage darüber, ob Jesus da ist, oder nicht!

„Jesus aber schlief im hinteren Teil des Bootes auf einem Kissen“ (Mark 4, 38)

Stürme sind laut und wild. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich so schnell nur auf sie und sehen nicht mehr, dass wir nicht allein sind und wissen nicht mehr, was Gott tun kann. Doch:

„Jesus stand auf, wies den Wind in seine Schranken und befahl dem See: „Schweig! Sei still!“ Da legte sich der Wind und es trat eine große Stille ein“ (Mark 4,39).

Derselbe, mächtige Jesus schläft auch in deinem Boot.

 

Eva Dorothée